nachhaltigkeitsnotizen

Von der Technologie und dem Begriff Blockchain ist derzeit überall die Rede. Die Diskussionen erinnern an die Zeit, in der allein der Zusatz „.com“ im Unternehmensnamen half, die Aktienpreise in die Höhe zu treiben. Ähnlich vorgekommen bei der Verdreifachung des Börsenwertes durch die Umbenennung in „Long Blockchain Corporation“, ungehindert durch das analoge Kerngeschäft der Eistee-Produktion. Wofür soll die Blockchain nicht alles helfen? Natürlich für die Erschaffung neuer, dezentral aufgelegter und nicht staatlich kontrollierter Währungen. Aber ebenso für das „Internet of Things“, Versicherungen, Mobilitätslösungen, Cloud Speicher, Online Musik-Streaming – und eben auch für nachvollziehbare Spendenverteilung, Lieferkettenmanagement, Fortschritte im Gesundheitswesen und sogar für das Durchführen von Wahlen. Auch für den Bereich der Nachhaltigkeit wird sie hoch gehandelt. Aber ist die Technologie der Blockchain selber nachhaltig?

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Investitionen von jährlich rund 180 Milliarden Euro sind notwendig, um die Pariser Klimaziele zu erreichen, schätzt die Europäische Kommission. Auch in anderen Feldern einer nachhaltigen Entwicklung ist der Geldbedarf groß. Da dem Finanzsektor damit eine zentrale Rolle bei der Transformation unserer Gesellschaft zukommt, hat die Kommission eine „High Level Expert Group on Sustainable Finance“ eingesetzt. Ihre Empfehlungen für eine nachhaltige Finanzwirtschaft und ein Aktionsplan setzen auch die neue Bundesregierung unter Druck. akzente sprach über aktuelle Entwicklungen im Finanzsektor mit Claudia Tober, Geschäftsführerin beim Forum Nachhaltige Geldanlagen (FNG) – dem Fachverband für nachhaltige Investments in Deutschland, Österreich, Liechtenstein und der Schweiz.

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Leuchtschrift The same for everyone

Die Diskussionen über mögliche, staatlich finanzierte Grundeinkommen rissen auch 2017 nicht ab. Mit der Entscheidung des Züricher Stadtparlaments Mitte November bekommt das Thema ein Pilotprojekt, das tatsächlich Antworten liefern könnte. Wirkliche Studien gibt es bis dato nämlich kaum. Jede Betrachtung endet in der Argumentation lückenhafter empirischer Forschung und der Schlussfolgerung, dass eine Umsetzung nicht durchführbar sei. Wissenschaftlich erhobenen Informationen zu den Auswirkungen von Grundeinkommen auf dessen Empfänger widmet sich Benedikt Wießinger in seiner Masterarbeit an der Universität St. Gallen. Darin ¬werden bereits durchgeführte Grundeinkommensprojekte auf die Auswirkungen in den Bereichen Bildung und Arbeit untersucht. Die Ergebnisse können nicht nur zur Diskussion beitragen, sondern diese auf eine neue, wissenschaftliche Ebene heben.

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Der Zustand unserer Natur verschlechtert sich zusehends und die damit verbundenen Risiken häufen sich: Das Bienensterben ist eine echte Bedrohung für die weltweite Nahrungsmittelsicherheit, unser Grundwasser über alle Gebühr mit Nitraten belastet und die Flächenversiegelung weiter auf dem Vormarsch. Die konventionelle Landwirtschaft hat einen hohen Anteil an diesen Entwicklungen. Mit der Reform der Gemeinsamen europäischen Agrarpolitik (GAP) für 2020 verbindet sich nun die Hoffnung, Fehlanreize in der Landwirtschaft zu korrigieren und sie nachhaltig auszurichten.

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Rauchende Schlote gibt es in Deutschland nicht mehr viele. Dennoch ist die Luft belastet durch Feinstaub und Schadstoffe, die von Autos, Industrieanlagen und Heizungen ausgestoßen werden. Vor allem in den Innenstädten ist Luftverschmutzung ein Gesundheitsrisiko. Die Kommunen wollen das Problem in den Griff bekommen und erwägen auch unpopuläre Maßnahmen.

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Die Bundesregierung meint es ernst mit dem Umbau der Gesellschaft hin zu mehr Nachhaltigkeit beim Konsum. Zumindest vermittelt sie diesen Eindruck, denn neuerdings werden die Verantwortlichkeiten mehrerer Ministerien in einem Kompetenzzentrum zusammengeführt. So entsteht ein zentraler Ansprechpartner, der vor allem die Umsetzung des Programms für nachhaltigen Konsum bundesweit voranbringen soll. Dass dieser schnell mit Verzicht gleichgesetzt wird, ist allerdings ein Trugschluss.

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In diesem Jahr feiert das Fahrrad seinen 200. Geburtstag. Wie steht es heute um das Radl: Hat es ausgedient oder ist es auf der Überholspur unterwegs? Nicht nur München hat sich das Ziel gesetzt „Radlhauptstadt“ zu werden. Auch in anderen Städten wie Berlin oder Hamburg werden Radwege ausgebaut und neue Anreize für Radfahrer geschaffen. Zusätzlich entstehen neue Mobilitätskonzepte. Findet in Deutschland eine Verkehrswende statt, für Klima und Umwelt und gegen viele PS?

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Kurz vor dem Jahreswechsel hat Deutschland die Präsidentschaft der G20 übernommen. Ihre Schwerpunkte legt die Bundesregierung auf „Stabilität sichern“, „Zukunftsfähigkeit verbessern“ und „Verantwortung übernehmen“. Mit diesen Themen soll auch die Umsetzung der Agenda 2030 für Nachhaltige Entwicklung weiter vorangebracht werden, die die Weltgemeinschaft Ende 2015 beschlossen hat. Was hat sich bei deren Umsetzung bislang getan?

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