nachhaltigkeitsnotizen

In der Digitalisierung der Arbeitswelt stecken Chancen und Risiken gleichermaßen: Flexible Arbeitsweisen und die Möglichkeit, Privatleben und Beruf besser zu vereinen, stehen dem Anspruch an sozialer Absicherung und Kontinuität gegenüber. Wir sprachen über die Zukunft der Arbeitswelt mit Dr. Annette Niederfranke, Direktorin der Repräsentanz der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) in Berlin.

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Spätestens seitdem Tesla die Speicherfrage gestellt hat und China die weltweite E-Mobilität vor sich hertreibt, ist das Thema Konfliktmineralien auch im Mainstream angekommen. Und während das Fairphone idealistische Pionierarbeit leistet, werden Unternehmen auch regulatorisch verstärkt in die Pflicht genommen, die Herkunft verarbeiteter Materialien offenzulegen.

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Schuster

Vielstufige Lieferketten bei der Produktion von Konsumgütern erschweren die Rückverfolgbarkeit der verwendeten Rohstoffe. Um hier mehr Transparenz zu schaffen, plädiert Dr. Joachim Schuster, seit 2014 im Europäischen Parlament sowie Mitglied im Ausschuss für Internationalen Handel, für ein durchgängiges Zertifizierungssystem bei Unternehmen und Zulieferern.

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Die Global Reporting Initiative (GRI) hat die Nachhaltigkeitsberichterstattung so stark geprägt wie wohl keine andere Organisation weltweit. Mit G4, der vierten Generation ihrer Berichtsleitlinien, hat sie zuletzt im Mai 2013 die aktuellste Fassung ihres Leitfadens vorgelegt. Für die aktuelle Berichtssaison ist er erstmals für alle Unternehmen bindend, die nach GRI berichten wollen – Zeit, eine erste Bilanz zu ziehen: Wie gehen Unternehmen mit G4 um? In unserer neuesten Studie gehen wir dieser Frage nach. Die Studie betrachtet die jeweils weltweit zehn größten Unternehmen aus den fünf Branchen Automobil, Bergbau, Finanzen, Lebensmittel und Textil, die 2015 einen G4-Bericht veröffentlicht haben. 

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treppe_(c)jock+scott

Das „Gesetz für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen“ ist mit dem Jahresbeginn 2016 in Kraft getreten. Es ist mehr als nur ein Instrument zur Gleichberechtigung: Es macht praktisch deutlich, wie Diversity als Erfolgsfaktor wirken kann. Bereits divers aufgestellte Unternehmen haben jetzt die Nase vorne. Andere müssen rasch nachziehen.

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Oliver Liedtke_(c)JanZappner-Raum11

Seit das Europäische Parlament und der Rat Ende 2014 die sogenannte CSR-Richtlinie verabschiedet haben, sind Unternehmen und Verbände gespannt, wie der deutsche Gesetzgeber die Richtlinie umsetzen wird. Zeit bleibt ihm noch bis Ende dieses Jahres. Dann muss klar sein, welche Informationen Unternehmen, Banken und Versicherungen mit mehr als 500 Mitarbeitern zukünftig bereitstellen sollen.

Unser Mitarbeiter Oliver Liedtke verfolgt das politische Geschehen in Brüssel und Berlin und analysiert die Folgen, die Regulierungsvorhaben für Unternehmen haben. Wir haben ihn nach seinen Einschätzungen zur CSR-Richtlinie gefragt.

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Container_jala photocase.de

Soziale Medien tragen menschenunwürdige Arbeitsbedingungen oder Umweltverschmutzungen aus der ganzen Welt direkt auf die Bildschirme von Kunden oder zukünftigen Mitarbeitern. Verantwortung endet damit nicht mehr an der eigenen Unternehmensgrenze, sondern geht weit darüber hinaus: in die gesamte Lieferkette – dort, wo meist auch die größten Auswirkungen in wenig regulierten Märkten liegen. Gerade für rohstoffintensive Branchen gilt: Die Transparenz in der eigenen Lieferkette ist kein „nice-to-have“ mehr, sondern notwendig, um Korruptions- und Reputationsrisiken im Griff zu haben.

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