akzenteblog

nachhaltigkeitsnotizen

Wie wird berichtet, in welchem Umfang und zu welchen Themen? Was hat sich in der Nachhaltigkeitsberichterstattung verändert? Bekommt sie nun mehr Aufmerksamkeit oder macht sie mehr Arbeit? Diesen und vielen anderen Fragen ging akzente mit der Studie „Neuer Impuls für die Berichterstattung zu Nachhaltigkeit?“ im Auftrag von econsense und dem Deutschen Global Compact Netzwerk nach. Die Ergebnisse wurden am 19. Juni 2018 in Berlin präsentiert.

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Wenn wir unseren Planeten aus dem All betrachten, ist er vor allem blau – zu ganzen 70 Prozent ist unsere Erde mit Wasser bedeckt. Allerdings ist nur ein Prozent davon Trinkwasser und das wiederum ist ungleich verteilt: vielerorts ist es knapp oder verschmutzt, andernorts sorgen Wassermassen durch Überschwemmungen für Chaos. Dabei könnte die Lösung für die globale Wasserkrise in der Natur selbst liegen. Folgt man dem Ansatz naturbasierter Lösungen (NBS) müssen wir die Natur wieder stärker in unser Wassermanagement einbeziehen. Wie sehen Ansätze aus, die sich die Natur zum Vorbild nehmen und inwiefern kommen „grüne“ Lösungen für die Wasserversorgung heute schon zum Einsatz?

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In der Digitalisierung der Arbeitswelt stecken Chancen und Risiken gleichermaßen: Flexible Arbeitsweisen und die Möglichkeit, Privatleben und Beruf besser zu vereinen, stehen dem Anspruch an sozialer Absicherung und Kontinuität gegenüber. Wir sprachen über die Zukunft der Arbeitswelt mit Dr. Annette Niederfranke, Direktorin der Repräsentanz der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) in Berlin.

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Von der Technologie und dem Begriff Blockchain ist derzeit überall die Rede. Die Diskussionen erinnern an die Zeit, in der allein der Zusatz „.com“ im Unternehmensnamen half, die Aktienpreise in die Höhe zu treiben. Ähnlich vorgekommen bei der Verdreifachung des Börsenwertes durch die Umbenennung in „Long Blockchain Corporation“, ungehindert durch das analoge Kerngeschäft der Eistee-Produktion. Wofür soll die Blockchain nicht alles helfen? Natürlich für die Erschaffung neuer, dezentral aufgelegter und nicht staatlich kontrollierter Währungen. Aber ebenso für das „Internet of Things“, Versicherungen, Mobilitätslösungen, Cloud Speicher, Online Musik-Streaming – und eben auch für nachvollziehbare Spendenverteilung, Lieferkettenmanagement, Fortschritte im Gesundheitswesen und sogar für das Durchführen von Wahlen. Auch für den Bereich der Nachhaltigkeit wird sie hoch gehandelt. Aber ist die Technologie der Blockchain selber nachhaltig?

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Investitionen von jährlich rund 180 Milliarden Euro sind notwendig, um die Pariser Klimaziele zu erreichen, schätzt die Europäische Kommission. Auch in anderen Feldern einer nachhaltigen Entwicklung ist der Geldbedarf groß. Da dem Finanzsektor damit eine zentrale Rolle bei der Transformation unserer Gesellschaft zukommt, hat die Kommission eine „High Level Expert Group on Sustainable Finance“ eingesetzt. Ihre Empfehlungen für eine nachhaltige Finanzwirtschaft und ein Aktionsplan setzen auch die neue Bundesregierung unter Druck. akzente sprach über aktuelle Entwicklungen im Finanzsektor mit Claudia Tober, Geschäftsführerin beim Forum Nachhaltige Geldanlagen (FNG) – dem Fachverband für nachhaltige Investments in Deutschland, Österreich, Liechtenstein und der Schweiz.

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Spätestens seitdem Tesla die Speicherfrage gestellt hat und China die weltweite E-Mobilität vor sich hertreibt, ist das Thema Konfliktmineralien auch im Mainstream angekommen. Und während das Fairphone idealistische Pionierarbeit leistet, werden Unternehmen auch regulatorisch verstärkt in die Pflicht genommen, die Herkunft verarbeiteter Materialien offenzulegen.

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akzente wünscht ein friedliches Weihnachtsfest, in diesem Jahr mit einem Vers von Kurt Tucholsky: „So steh ich nun von deutschen Trümmern und sing mir still mein Weihnachtslied. Ich brauch mich nicht mehr drum zu kümmern, was weit in aller Welt geschieht. Die ist den anderen. Uns die Klage. Ich summe leis, ich merk es kaum, die Weise meiner Jugendtage: O Tannebaum!“ Manche mögen sich wundern.

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Leuchtschrift The same for everyone

Die Diskussionen über mögliche, staatlich finanzierte Grundeinkommen rissen auch 2017 nicht ab. Mit der Entscheidung des Züricher Stadtparlaments Mitte November bekommt das Thema ein Pilotprojekt, das tatsächlich Antworten liefern könnte. Wirkliche Studien gibt es bis dato nämlich kaum. Jede Betrachtung endet in der Argumentation lückenhafter empirischer Forschung und der Schlussfolgerung, dass eine Umsetzung nicht durchführbar sei. Wissenschaftlich erhobenen Informationen zu den Auswirkungen von Grundeinkommen auf dessen Empfänger widmet sich Benedikt Wießinger in seiner Masterarbeit an der Universität St. Gallen. Darin ¬werden bereits durchgeführte Grundeinkommensprojekte auf die Auswirkungen in den Bereichen Bildung und Arbeit untersucht. Die Ergebnisse können nicht nur zur Diskussion beitragen, sondern diese auf eine neue, wissenschaftliche Ebene heben.

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